Aktuell

Tier des Jahres 2026: Der Igel

Seit 1998 kürt Pro Natura jährlich ein «Tier des Jahres». Wir beleuchten Fakten, Wunder und Geheimnisse im Leben eines einheimischen Wildtieres. So wollen wir die Liebe zur Natur fördern und das Verständnis für den Naturschutz stärken.

Das «Tier des Jahres» steht im Rampenlicht. Es soll die Situation der jeweiligen Art einer breiten Öffentlichkeit aufzeigen. So vermittelt Pro Natura aktuelle Naturschutzprobleme und -erfolge konkret, anschaulich und packend.

2026

Der Igel

Der Igel steht auf Insekten. Wenn ein Igel in der Dämmerung emsig schnüffelnd durch einen Garten oder Park streift, dann sucht er Futter. Auf seiner Speisekarte stehen Laufkäfer, Schmetterlingsraupen und Regenwürmer. Lautes Schmatzen oder Knacken verrät, dass die Beutejagd erfolgreich war.

Mehr erfahren bei Pro Natura

Vogel des Jahres 2026: Der Eisvogel

Seit 2001 verkündet BirdLife Schweiz jedes Jahr den Vogel des Jahres. Seit 2025 darf das Publikum die Art selber wählen. Zu jedem Vogel des Jahres erarbeitet BirdLife zahlreiche Informationsmaterialien und einen Kurzfilm.

2026

Der Eisvogel

Mit seinem schillernden Blau-Orange ist der Eisvogel einer der schönsten Vögel unserer Gewässer. Er symbolisiert klare Flüsse, intakte Natur und Lebensräume voller Dynamik.

Doch sein Lebensraum ist bedroht: Verbauungen und Verschmutzung setzen ihm zu. Der Eisvogel braucht naturnahe Ufer mit Steilwänden zum Brüten und saubere Gewässer mit kleinen Fischen als Nahrung.

Mehr erfahren bei BirdLife

Invasive Arten

Mit der zunehmenden Globalisierung nehmen auch Handel, Verkehr und Reisen zu. Organismen werden über die natürlichen Grenzen hinaus transportiert. Dies führt zu einer noch nie dagewesenen Homogenisierung der Biodiversität.

Als gebietsfremde Arten werden Arten bezeichnet, die absichtlich oder unabsichtlich vom Menschen ausserhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets eingebracht wurden. Invasive gebietsfremde Arten können einheimische Arten verdrängen, zu Gesundheitsproblemen beim Menschen und zu ökonomischen Verlusten führen.

Invasive Neophyten

Invasive gebietsfremde Pflanzen

Invasive gebietsfremde Pflanzen tragen weltweit zum Rückgang der biologischen Vielfalt bei. Deshalb wird dieses Thema auf der ganzen Welt behandelt – und auch in der Schweiz. Invasive gebietsfremde Pflanzen sind nicht-einheimische Pflanzen, die aus fremden Gebieten (meist aus anderen Kontinenten), absichtlich oder unabsichtlich, eingeführt wurden; die sich bei uns in der Natur etabliert haben (Vermehrung in freier Natur) und die sich auf Kosten einheimischer Arten effizient ausbreiten.

Mehr erfahren bei InfoFlora

Invasive Neozoen

Invasive gebietsfremde Tiere

Tierarten, die sich ausserhalb ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets durch menschliche Aktivitäten ansiedeln. Viele Arten breiten sich unabsichtlich durch Handel, Reiseverkehr oder Bautätigkeiten aus. Einige Arten werden gezielt durch Tierhaltende ausgesetzt. Invasive Neozoen richten vielfältige Schäden an.

Mehr erfahren bei der kantonalen Fachstelle